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Gemüseinsel Reichenau

Gemüseinsel Reichenau



Zwischen Radolfzell und Konstanz im Untersee liegt die Insel Reichenau. Seit 1838 ist sie über einen Damm mit dem Festland verbunden. Das besonders milde Klima auf der Reichenau hat die rund vier Quadratkilometer große Insel zu einem ertragreichen Anbaugebiet für Obst, Gemüse und Wein gemacht. Lohnenswert ist ein Ausflug auf die Insel jedoch auch wegen des Klosters und seiner drei romanischen Kirchen, denen die Insel ihren Titel als Weltkulturerbe verdankt.



Der Heilige Pirmin gründete 724 die Benediktinerabtei auf der Reichenau. Bald nach seiner Gründung kam das Kloster in engen Kontakt mit der Politik Karls des Großen. Reichenau wurde zu einem der bedeutendsten Klöster des karolingischen Zeitalters. Bautätigkeit, Buchmalerei und literarisches Schaffen erlebten eine Hochzeit.

Von dieser Blüte zeugen unter anderem auch die Wandmalereien in der Oberzeller Georgskirche. Ab dem 12. Jahrhundert verfiel das kulturelle Leben nach und nach. Die Zahl der Mönchen sank, zeitweise war der gesamte Besitz der Abtei verpfändet. 1540 fiel das Kloster unter die Verwaltung des Bischofs von Konstanz. Im Zuge der Säkularisierung wurde die Abtei 1803 stillgelegt. Erst 2001 ließ sich wieder eine kleine Gemeinschaft von Benediktinermönchen im Kloster nieder. Sehenswert sind die Klosterkirchen in den drei Inselorten Oberzell, Mittelzell und Niederzell. Hauptkirche der Reichenau ist St. Peter und Paul in Mittelzell. Der westliche Gebäudeteil wurde 1048 geweiht. Das daran anschließende romanische Langhaus stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der spätgotische Chor wurde Mitte des 16. Jahrhunderts fertiggestellt.

Die Bevölkerung lebt vom Gemüseanbau

Rund 5100 Menschen leben in den drei Ortschaften auf der Reichenau. Gut hundert der ansässigen Familien leben vom Obst- und Gemüseanbau. Im Inselinneren erstrecken sich weite Gemüseplantagen und Gewächshäuser. Auch ein Weinbaugebiet gibt es auf der Reichenau, den Reichenauer Hochwart.

Nahe dem Seeufer findet man statt Anbauflächen naturbelassene und teils geschützte Schilfgebiete. Auf einem Rundweg lässt sich die Insel mit dem Fahrrad oder bei einem Spaziergang umrunden.



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