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Napoleonmuseum Schloss Arenenberg

Napoleonmuseum Schloss Arenenberg



Napoleon Bonaparte (1808 – 1873) verbrachte seine Kindheit auf dem wohl schönsten Schloss am Bodensee. In der Gemeinde Salenstein im Schweizer Kanton Thurgau gelegen, beherbergt das Schlösschen heute ein Museum über den letzten französischen Kaiser.



Der Konstanzer Bürgermeister Sebastian Gaisberg ließ das herrschaftliche Anwesen um 1550 an der Stelle eines heruntergekommenen Bauernhofs mit dem Namen Narrenberg bauen. In der Folgezeit setzte sich bei den Anwohnern mehr und mehr der Name Arenenberg für das Anwesen durch. Mehrmals wechselte das Schloss seinen Besitzer. Die Familie Streng verkaufte es schließlich 1817 an die ehemalige Königin von Holland Hortense de Beauharnais, die seinerzeit in Konstanz im Exil lebte. Hortense war die Stieftochter von Napoleon I. Das Schloss wurde umgebaut, bevor Hortense 1818 einzog. Sie ließ nicht nur das Innere nach damaliger französischer Mode ausstatten, sondern auch Grundstücksmauern, Zinnen und Wirtschaftsgebäude abreißen.

Putschversuche auf dem Schloss geplant

In der Zeit, die Hortense auf Schloss Arenenberg verbrachte, waren bedeutende Persönlichkeiten aus dem europäischen Hochadel hier zu Gast. Der jüngste Sohn von Hortense, Napoleon Bonaparte, der spätere Kaiser Napoleon III., verbrachte einen Teil seiner Jugend auf dem Schloss. Zwischen 1818 und 1836 lebte er hier mit seiner Mutter.

Napoleon lernte während seiner Jahre am Bodensee fließend Deutsch zu sprechen und verfasste auf dem Schloss seine bedeutenden politischen und militärischen Schriften. Auch die Pläne für seine fehlgeschlagenen Putschversuche in Straßburg 1836 und Boulogne 1840 schmiedete er hier.

Hortense lebte bis zu ihrem Tod 1837 auf Schloss Arenenberg. Anschließend musste Napoleon das Anwesen zunächst veräußern. Seine Frau Eugénie kaufte es nach einigen Jahren zurück und ließ es umbauen. Die Räume, die Hortense bewohnt hatte, blieben dabei allerdings in ihrem Zustand erhalten.

Nach Napoleons Tod 1873 vermachte seine Witwe Eugénie das Schloss 1906 dem Kanton Thurgau – mit der Auflage, daraus eine Erinnerungs- und Bildungsstätte zu machen. Neben dem Napoleonmuseum beherbergt das Gemäuer heute ein land- und hauswirtschaftliches Bildungszentrum.



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