Friday, 22.11.19
home Blumeninsel Mainau Friedrichshafen Camping am Bodensee Tauchen im Bodensee
Rund um den Bodensee
Urlaub am Bodensee
Ein See, vier Länder, Bodensee
Camping am Bodensee
Bodensee Geschichte
Bodenseeschifffahrt
weitere Geschichte ...
Aktivurlaub und Sport
Radfahren am Bodensee
Fotoalbum
Fischerei am Bodensee
Tauchen im Bodensee
Golfen am Bodensee
weitere Sportmöglichkeiten...
Ausflüge & Museen
Blumeninsel Mainau
Rheinfall Bodensee
Sea Life Konstanz
Schloss Salem
weitere Ausflüge ...
Städtetouren Bodensee
Lindau am Bodensee
Friedrichshafen
Meersburg
Konstanz
weitere Ferienorte ...
Das lohnt sich auch
Yachtcharter Sardinien
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Datenschutz
Stiftsbibliothek St. Gallen

Stiftsbibliothek St. Gallen



Unweit des Bodensees auf Schweizer Seite befindet sich die älteste Bibliothek der Schweiz und eine der größten Klosterbibliotheken weltweit. Der Besuch der Stiftsbibliothek St. Gallen lohnt sich nicht nur wegen der bedeutenden Handschriftensammlung sondern auch wegen des prachtvollen Bibliothekssaals im Rokokostil.



Die Vorgeschichte des Klosters St. Gallen beginnt 612. Damals ließ sich der Mönch Gallus an der Steinach im Wald nieder und umgab sich mit seinen Anhägern. Als Gallus gestorben war, gründete der alemannische Priester Otmar an seinem Grab das Kloster. Ab dem Jahr 747 befolgte man in dem Kloster die Benediktsregel, die den Mönchen unter anderem das Bücherstudium vorschreibt. Deshalb richtete das Kloster auch bald eine Bibliothek ein.

Schon kurz nach ihrer Gründung blühte die Abtei zu einem kulturellen, geistigen, religiösen und auch wirtschaftlichen Zentrum auf. Eine rege Buchmalerei und Schreibtätigkeit prägten das St. Gallener Klosterleben im 9. und 10. Jahrhundert, weshalb dieser Zeitraum auch als das „Goldene Zeitalter“ der Abtei gilt. Aus dieser Zeit liegen in der Stiftsbibliothek rund 2000 Handschriften, mehr als 400 von ihnen sind mehr als 1000 Jahre alt. Zu den bekannten Buchmalern St. Gallens zählten Sintram und Wolfcoz – Notker, der Stammler, Ratpert und Tuotilo machten sich als Dichter einen Namen.

Lange Zeit beherbergte ein im 9. Jahrhundert erbauter Fluchtturm die ständig wachsenden Buchbestände. 1553 wurde ein neu errichtetes zweistöckiges Gebäude Heimat der Bibliothek. 1758 wurde dieser Renaissancebau abgerissen und es entstand der bis heute erhaltene Barocksaal, den berühmte Meister aus der Bodenseeregion ausstatteten. So stammen die Stuckornamente von den Brüdern Gigl aus Wessobrunn, Joseph Wannenmacher bemalte die Decke. Der Saal gilt als schönster nicht-kirchlicher Rokokoraum der Schweiz, unter allen Bibliotheksbauten weltweit wird er als einer der formvollendetsten angesehen.

Die Bibliotheksbestände überstanden alle Unruhen und auch die Auflösung des Klosters 1805. Heute ist die Stiftsbibliothek vor allem eine Schaubibliothek, die jährlich 100000 Besucher anzieht. Im Bibliothekssaal werden wechselnde Ausstellungen aus den Beständen gezeigt. Außerdem sind die Handschriften Gegenstand der Forschung von Mittelalterkundlern.



Das könnte Sie auch interessieren:
weitere Ausflüge ...

weitere Ausflüge ...

Ausflüge und Museen am Bodensee Wenn Sie ihren Urlaub am Bodensee verbringen wollen, können Sie sich auf dieser Seite über Ausflüge und Museen informieren. {w486} Auch ein Besuch der Insel ...
Festung Hohentwiel

Festung Hohentwiel

Festung Hohentwiel Eine der größten und ältesten Burg- und Festungsruinen Deutschlands liegt auf dem Hohentwiel in Singen nahe dem Bodensee. 1801 wurde die Festung zwar von französischen Truppen in ...
Urlaub Bodensee